Wettbewerb Umbau
Grossratssaal Basel-Stadt

WETTBEWERB UMBAU GROSSRATSSAAL BASEL-STADT

Neugestaltung Grossratssaal (3. Platz Wettbewerb)
Der Grossratssaal ist heute ein Gesamtkunstwerk und Zeuge des ausgehenden Historismus in Basel. Durch die Reduktion der Ratsgrösse und den Wunsch nach Verbesserung der Gegebenheiten sind grössere Eingriffe notwendig, gleichzeitig soll der Charakter des Saals weitestgehend erhalten bleiben.






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Objekt:Grossratssaal
Bauherr:Baudepartement, Kanton Basel-Stadt
Programm:Anpassung an die neuen Erfordernisse
Lage:Marktplatz 9, Basel
Die Materialisierung, Form und Farbgebung des Entwurfs ist eigenständig und gegenüber heute funktional optimiert. Sie versucht nicht, gestalterisch in Konkurrenz mit den dekorierten Wandgestaltungen und Möbeln des Historismus zu treten oder dieses Thema weiterzuführen. Die neuen Elemente wirken leicht und zurückhaltend und trotz aktueller Designansätze nicht fremd im historischen Umfeld. Sie können als zeitgenössisches Statement innerhalb der Gesamtkonzeption des Grossratssaals bestehen und durch den Kontrast die Raumwahrnehmung stärken. Die Anordnung der Bestuhlung wird beibehalten aber modifiziert. In den hinteren Raumecken werden für
Segmente des historischen Mobiliars platziert. Sie vermitteln zwischen Kreisbögen und rechteckigem Raum, neuen und bestehenden Elementen. Die Plätze der Ratsmitglieder erwachsen in Material und Form nahtlos aus dem Saalboden. Sie bestehen aus einem Pultsegment mit Aktenfach, Medienanschluss und einem versenkbaren Abstimmungspanel. Als Sitz dient ein in einer Schiene geführter Ledersessel, zusätzlich stehen flächenbündig eingelassene „jumpseats“ in den Pultfronten zur Verfügung. Sie können temporär im Rat, oder als Grundbestuhlung für weitere Veranstaltungen im Grossratssaal genutzt werden. So wird ein vielfältiges Platzangebot erreicht.


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